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Jeremias
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Wir danken
den Anwohnerinnen und
Anwohnern in Waldhaus herzlich für die Bereitschaft, ihre wunderbare
und gepflegte Umgebung als Kulisse zur Verfügung zu stellen.
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Vielen, vielen Dank für die herzliche und warme Aufnahme in Waldhaus (inkl. eingeheiztem Ofen, heissen Getränken und warmen Stuben als es draussen so kalt und nass war). Herzlichen Dank allen Beteiligten, allen die hinter, vor und neben der Bühne mitgewirkt haben. Vielen Dank allen, welche sich um unseren Jeremias gekümmert haben, sei es als Zuschauer, als Anwohner, als Theatermitglied, als Sponsor, als ....... Wir haben die Proben- und Aufführungszeit in Waldhaus sehr genossen und haben uns hier auch zu Hause gefühlt. Auf Wiedersehen! |
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Kontakt:
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Samuel Schüpbach, Schachenweg 2, 3432 Lützelflüh | |||||||||||||||||||||||||||||
| Jeremias Gotthelf |
"Mein Spiegel zeigt euch die Schatt- und nicht die Sonnseite eures Lebens, zeigt also, was man gewöhnlich nicht sieht, nicht sehen will." Albert Bitzius (1797 - 1854), Pfarrer in Lützelflüh, veröffentlichte 1837 unter dem Decknamen Jeremias Gotthelf seinen ersten Roman: "Der Bauernspiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf". Darin geisselte er soziale Missstände in seiner engeren Heimat und schuf den ersten grossen europäischen Bauernroman. Die Geschichte des Güterbuben Jeremias machte ihn im Ausland berühmt - und im Emmental berüchtigt. Es folgten weitere Werke wie die "Uli"-Romane, "Annebäbi Jowäger", "Geld und Geist", "Die schwarze Spinne" und "Käserei in der Vehfreude". Die Erzählungen fielen auf durch ihre Sprachkraft und die realistisch-genaue Darstellung der Personen und ihres Lebensraums. Gotthelf schrieb seine Bücher als streitbarer Christ und bekämpfte mit ihnen Eigennutz, Hartherzigkeit und alle Formen menschlicher Dekadenz.
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| und der "Bauernspiegel" |
"Ich bin geboren in der
Gemeinde Unverstand in einem Jahre, welches man nicht zählte nach
Christus. Der "Bauernspiegel" ist ein Entwicklungsroman. Er erzählt die Geschichte des Halbwaisen Jeremias, der als Verdingbub auf verschiedene Bauernhöfe kommt. Er wird betrogen und ausgenutzt. Aber er schlägt sich durch und wird ein tüchtiger Knecht. Er begegnet der Liebe seines Lebens und verliert sein Anneli bei der Geburt des ersten Kindes - und mit ihm den einzigen Menschen, dem er vertraut. In seiner Erbitterung zettelt er Händel an und flieht vor dem Gefängnis nach Frankreich in den Solddienst. Dort trifft er den "Bonjour", einen wirklichen Freund, der lehrt ihn lesen und schreiben. Mit einem lahmen Arm, aber als charakterlich gefestigter Mann kehrt er in die Heimat zurück und findet als "Privatlehrer" eine Bleibe bei einer Wirtefamilie.
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| Die Verdingkinder |
Armut galt zu Gotthelfs Zeiten
als Schande, auch wenn man schuldlos arm war. Es fehlte ein soziales Netz
im modernen Sinne. Eltern brachten Kinder, für die sie nicht selber
sorgen konnten, an die "Bettlergemeinde". Dort wurden sie in
einer so genannten "Mindersteigerung" den Bauern zugesprochen,
die von der Gemeinde für die Verdingkinder am wenigsten Kostgeld
verlangten.
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| Szenen: |
- Gotthelf kommt zu den Wirtsleuten
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Der Autor: |
Ueli Remund lebt als pensionierter Lehrer in Laupen, arbeitet in Teilzeit als Redaktor, wirkt im Theater "die Tonne" als Regisseur und schrieb Bühnenstücke wie "Body and Soul", "Brönnts" und "Ungnädig".
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| Personen: |
Gotthelf als älterer Mann
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Samuel Schüpbach - |
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| Logistik / Organisation: | Marianne Altermatt, Kurt Brechbühl, Brigitte Gerber, Andrea Haldimann, Markus Hottenberg (Leitung), Stephan Hottenberg, Marianne Lehmann (Tanz)Ursula Liechti, Vreni Luginbühl (Trachtengruppe), Werner LüthiSusi Marti (Trachtengruppe), Christine Meier, Corinne Rettenmund, Christoph Rothenbühler, Hanspeter Rothenbühlerl, Rosmarie Rothenbühler, Samuel Schüpbach, Therese Schürch, Hans Stalder, Hanspeter Steffen, Trachtengruppe Lützelflüh, Annelies Walker, Doris Werder, Susanne Wyss | |||||||||||||||||||||||||||||
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Unterstützt wurden
wir von: |
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designed by samuel schüpbach, 28.03.2010